Innovation erleben.

Wer ist Inno-Man? - Teil 4

In der letzten Woche habe ich euch ja bereits einiges über meine Sensorik erzählt. Doch diese allein macht noch keinen Roboter aus. Zunächst müssen noch die einzelnen Komponenten miteinander verbunden werden, damit alle Informationen in meinem Rechner ankommen und ich so ein perfektes Bild meiner Umgebung erhalte. Dafür holten meine Entwickler die ebenfalls in Regensburg ansässige Firma Yazaki Systems Technologies mit ins Boot.

Die Firma ist ein Tochterunternehmen von dem japanischen Automobilzulieferer Yazaki und versorgt BMW bereits jahrzehntelang mit Leitungssätzen inklusive der dazugehörigen Komponenten für die Bordnetzelektronik in den Automobilen.

Die Spezialisten von Yazaki erarbeiteten über Tage ein für mich eigens entwickeltes Power Supply Produkt. Dieses dient als Verteilungssystem für meine elektrische Energie sowie deren Auslegung in meinen Komponenten. Dank der modernen Technologien und der kundenorientierten Arbeitsweise ist das Unternehmen auch auf begrenzte Bauraumsituationen spezialisiert, was bei meinem kleinen Roboterköper auch entscheidend war. Mit Hilfe eines Softwaretools konnten die Ingenieure von Yazaki den idealen Platz für die Leitungssysteme ermitteln und anschließend in dem Prototypenshop einen Prototypen bauen. Die verwendeten Kupfer- und Aluminiumleitungen ermöglichen die Informationsübertragung und stellen die Energien für meinen Körper bereit. Dadurch kann ich mich fortbewegen und mit euch interagieren.

Jetzt wisst ihr wie aus meinen ganzen Einzelteilen der Roboter wurde, der ich heute bin. Ganz schön kompliziert wenn man so darüber nachdenkt. Da ich jetzt auch noch die letzten Details an meinem Faschingskostüm fertigbasteln muss, verabschiede ich mich für heute von euch.

Fortsetzung folgt am Montag, den 06. März 2017.